Kosten

Kosten

Indikatoren «Sturz» und «Dekubitus»

Spitäler/Kliniken mit nationalem Q-Vertrag, Messplan ANQ
Die Finanzierung der Messung der Indikatoren «Sturz» und «Dekubitus» ist für Spitäler (Akutsomatik), welche dem nationalen Qualitätsvertrag beigetreten sind, gesichert. ANQ stellt die Instrumente zur Prävalenzmessung zur Verfügung.

Spitäler/Kliniken ohne nationalen Q-Vertrag, ausserhalb Messplan ANQ
Für die Messung der Indikatoren «Sturz» und «Dekubitus» werden die Kosten (Richtpreise CHF 3395.– pro Institution sowie CHF 5.75 pro angemeldetem Bett) von der BFH direkt in Rechnung gestellt. In diesem Fall erhalten Sie eine massgeschneiderte Offerte inkl. Auftragsbestätigung seitens der BFH.

Freiwillige und kostenpflichtige Indikatoren

Indikatoren «Mangelernährung» und «Freiheitseinschränkende Massnahmen»
Die Kosten für den freiwilligen Indikator «Freiheitseinschränkende Massnahmen» werden 2019 nicht mehr von ANQ übernommen. Der Indikator wird jedoch weiterhin angeboten und kann unabhängig vom Q-Vertrag zusätzlich gemessen werden:
Die Grundgebühr von CHF 995.– wird nur einmal erhoben, unabhängig davon ob einer oder beide freiwilligen Indikatoren gemessen werden. Die Gebühr pro angemeldetes Bett von CHF 1.20 wird pro angemeldeten Indikator erhoben (Administrations- und Aufbereitungskosten BFH).

Indikator «Dekubitus Kinder»
Bei einer Beteiligung von mindestens fünf Institutionen kann der Indikator «Dekubitus Kinder» freiwillig und kostenpflichtig gemessen werden: Pauschale CHF 995.– sowie CHF 1.20 pro angemeldetes Bett (Administrations- und Aufbereitungskosten BFH).

Anmeldung für die Messung am 12. November 2019

Die Spitäler und Kliniken werden gebeten, sich bei der Berner Fachhochschule, Departement Gesundheit bis spätestens 31. Mai 2019 anzumelden:

Institutionen, welche bereits an einer vorgängigen Prävalenzmessung teilgenommen haben, erhalten automatisch seitens der BFH ein individualisiertes Anmeldeformular mit den Angaben des Vorjahres zwecks Überprüfung bzw. Aktualisierung.

Wenn Ihre Institution dieses Jahr das erste Mal an der Prävalenzmessung teilnimmt, bitten wir Sie, sich bei der Berner Fachhochschule zu melden (Telefon: +41 31 848 45 55, E-Mail: ), damit Ihnen die Anmeldeunterlagen zugestellt werden können.

Abmeldung

Jede Abmeldung muss schriftlich bei der BFH erfolgen.
Bei einer kurzfristigen Abmeldung von zwei Monaten vor der Messung oder weniger werden Ihnen die bereits entstandenen Kosten wie folgt in Rechnung gestellt:

  • Bei einer Absage ab dem 1. September 2019 werden Ihnen 50% der Kosten in Rechnung gestellt.
  • Bei einer Absage ab dem 1. Oktober 2019 werden Ihnen 75% der Kosten in Rechnung gestellt.
  • Bei einer Absage ab dem 1. November 2019 werden Ihnen 100% der Kosten in Rechnung gestellt.

Teilnahmebedingungen

Ihre Anmeldung gilt als verbindlich sobald Sie die definitive Bestätigung der Berner Fachhochschule erhalten haben.
Nachdem Sie die Anmeldebestätigung erhalten haben, verpflichten sich die BFH, ihre Kooperationspartner HEdS-FR, SUPSI und Universität Maastricht, LPZ, zur Durchführung der folgenden Aufgaben:

  • Schulung der Spitalkoordinatorinnen und Spitalkoordinatoren.
  • Support der Spitalkoordinatorinnen und Spitalkoordinatoren.
  • Ausgabe der für die Prävalenzmessung erforderlichen Materialien, Informationen, Schulungsunterlagen.
  • Ausgabe der Ergebnisse auf Institutions-, Standort- und Stationsebene.
  • Ausgabe der nationalen Vergleichsdaten (des gleichen Spitaltyps), sofern mindestens drei vergleichbare Institutionen an der Prävalenzmessung beteiligt sind.

Das Spital verpflichtet sich ab dem Zeitpunkt der Anmeldung für die Prävalenzmessung zur Durchführung der folgenden Aufgaben:

  • Angabe der E-Mail-Adresse/Anschrift der Spitalkoordinatorin, des Spitalkoordinators.
  • Messvorbereitung in Übereinstimmung mit dem Messhandbuch Schweiz 2019.
  • Datensammlung gemäss Vorgaben LPZ 2.0, insb. die Erfassung der speziell gekennzeichneten Fragen am Patientenbett.
  • Online-Erfassung der Daten in das Eingabeprogramm LPZ 2.0 sowie Freigabe der Daten bis zum Stichtag, d.h. innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach der Messung.
  • Rechtzeitige Angabe von allfälligen personellen Mutationen/Änderungen der Anschriften an die Berner Fachhochschule, Departement Gesundheit, angewandte Forschung und Entwicklung Pflege, Nationales Auswertungsinstitut der nationalen Prävalenzmessung: Telefon: +41 31 848 45 55 oder per Mail an .

Ihre Anmeldung gilt als verbindlich, sobald Sie die definitive Bestätigung der Berner Fachhochschule erhalten haben. Nachdem Sie die Anmeldebestätigung erhalten haben, verpflichtet sich LPZ International bzw. die BFH Gesundheit, ihre Kooperationspartner HEdS-FR und SUPSI, zur Durchführung der folgenden Aufgaben:

  • Nationale Koordination der Prävalenzmessungen in der Schweiz.
  • Aufbereitung und Bereitstellung der für die Prävalenzmessung erforderlichen Materialien, Informationen, Schulungsunterlagen (BFH/LPZ).
  • Publikation der Ergebnisse auf Institutions-, Standort- und Stationsebene im geschützten Bereich der LPZ-Webseite.
  • Ausgabe der nationalen Vergleichsdaten (des gleichen Spital- und Stationstyps), sofern mindestens drei vergleichbare Institutionen/Stationen an der Prävalenzmessung beteiligt sind.

Anonymität

Alle Angaben werden pseudonymisiert. Jedes Spital bzw. jeder Standort bekommt eine eigene Identifikationsnummer (ID). Diese Identifikationsnummer ist auch im Schriftwechsel anzugeben. Zum Schutz der Personen und Spitaldaten wurde von der Universität Maastricht eine Datenschutzbestimmung aufgestellt. Die Bestimmungen können hier heruntergeladen werden. Für die Prävalenzmessungen in der Schweiz hat ANQ ein Datenreglement erstellt. Dieses kann hier heruntergeladen werden (Version vom 21.09.2011).

Nationale Prävalenzmessung Sturz, Dekubitus und Dekubitus Kinder