Kosten

Kosten

Kosten für Spitäler mit nationalem Q-Vertrag, Messplan ANQ

    Die Finanzierung der Messung ist für Spitäler (Akutsomatik), welche dem nationalen Qualitätsvertrag beigetreten sind, gesichert. ANQ stellt die Instrumente zur Prävalenzmessung zur Verfügung. Auch für die Prävalenzmessung 2017 hat der ANQ beschlossen, den Indikator «Freiheitseinschränkende Massnahmen» für diejenigen Spitäler (Akutsomatik), welche die beiden obligatorischen Indikatoren «Sturz» und «Dekubitus» im Erwachsenenbereich messen, kostenlos anzubieten.

Kosten für Spitäler mit/ohne nationalem Q-Vertrag, ohne Messplan ANQ

    Ihnen werden die Kosten (Richtpreise CHF 3195.– pro Institution sowie CHF 5.75 pro angemeldetem Bett) von der BFH direkt in Rechnung gestellt. In diesem Fall erhalten Sie eine massgeschneiderte Offerte inkl. Auftragsbestätigung seitens der BFH. Die Indikatoren «Mangelernährung» und «Freiheitseinschränkende Massnahmen» können kostenpflichtig und auf freiwilliger Basis ausserhalb des Messplans ANQ zusätzlich gemessen werden: Pauschale CHF 495.– pro Indikator sowie CHF 1.20 pro angemeldetem Bett (Administrations- und Aufbereitungskosten BFH).

    Klicken Sie hier, um den Flyer 2017 herunterzuladen.

Anmeldung für die Messung am 14. November 2017

Die Spitäler und Kliniken werden gebeten sich bei der Berner Fachhochschule Gesundheit bis spätestens 31. Mai 2017 anzumelden.
Institutionen, welche bereits an einer vorgängigen Prävalenzmessung teilgenommen haben, erhalten automatisch seitens der BFH ein individualisiertes Anmeldeformular mit den Angaben des Vorjahres zwecks Überprüfung bzw. Aktualisierung.
Wenn Ihre Institution dieses Jahr das erste Mal an der Prävalenzmessung teilnimmt, bitten wir Sie, sich bei der Berner Fachhochschule Gesundheit zu melden (Tel. 031 848 45 55, E-Mail: ), damit Ihnen die Anmeldeunterlagen zugestellt werden können.

Abmeldung

Jede Abmeldung muss schriftlich bei der BFH erfolgen.
Bei einer kurzfristigen Abmeldung von zwei Monaten oder weniger vor der Messung werden Ihnen die bereits entstandenen Kosten wie folgt in Rechnung gestellt:

  • Bei einer Absage ab dem 1. September 2017 werden Ihnen 50% der Kosten in Rechnung gestellt.
  • Bei einer Absage ab dem 1. Oktober 2017 werden Ihnen 75% der Kosten in Rechnung gestellt.
  • Bei einer Absage ab dem 1. November 2017 werden Ihnen 100% der Kosten in Rechnung gestellt.

Teilnahmebedingungen

Die Spitalgruppe/das Spital verpflichtet sich ab dem Zeitpunkt der Anmeldung für die Prävalenzmessung zur Durchführung der folgenden Aufgaben:

  • Angabe der E-Mail-Adresse/Anschrift der Spitalkoordinatorin, des Spitalkoordinators
  • Messvorbereitung in Übereinstimmung mit dem Messhandbuch Schweiz 2017
  • Datensammlung gemäss Vorgaben LPZ 2.0, insb. die Erfassung der speziell gekennzeichneten Fragen am Patientenbett
  • Online-Erfassung der Daten in das Eingabeprogramm LPZ 2.0 sowie Freigabe der Daten bis zum Stichtag, d.h. innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach der Messung
  • Rechtzeitige Angabe von allfälligen personellen Mutationen/Änderungen der Anschriften an die Berner Fachhochschule, Fachbereich Gesundheit, Abteilung angewandte Forschung und Entwicklung Pflege, Nationales Auswertungsinstitut der nationalen Prävalenzmessung, Telefon: +41 31 848 45 55 oder per Mail an

Ihre Anmeldung gilt als verbindlich, sobald Sie die definitive Bestätigung der Berner Fachhochschule erhalten haben. Nachdem Sie die Anmeldebestätigung erhalten haben, verpflichtet sich LPZ International bzw. die BFH Gesundheit, ihre Kooperationspartner HEdS-FR und SUPSI, zur Durchführung der folgenden Aufgaben:

  • Nationale Koordination der Prävalenzmessungen in der Schweiz
  • Aufbereitung und Bereitstellung der für die Prävalenzmessung erforderlichen Materialien, Informationen, Schulungsunterlagen (BFH/LPZ).
  • Publikation der Ergebnisse auf Institutions-, Standort- und Stationsebene im geschützten Bereich der LPZ-Webseite.
  • Ausgabe der nationalen Vergleichsdaten (des gleichen Spital- und Stationstyps), sofern mindestens drei vergleichbare Institutionen/Stationen an der Prävalenzmessung beteiligt sind

Anonymität

Alle Angaben werden pseudonymisiert. Jedes Spital bzw. jeder Standort bekommt eine eigene Identifikationsnummer (ID). Diese Identifikationsnummer ist auch im Schriftwechsel anzugeben. Zum Schutz der Personen und Spitaldaten wurde von der Universität Maastricht eine Datenschutzbestimmung aufgestellt. Die Bestimmungen können hier heruntergeladen werden. Für die Prävalenzmessungen in der Schweiz hat ANQ ein Datenreglement erstellt. Dieses kann hier heruntergeladen werden (Version vom 21.09.2011)

Nationale Prävalenzmessung Sturz, Dekubitus und Dekubitus Kinder